Bienen Alphabet

Als ich heute beim Frisör eine Stunde warten musste und keine Lust hatte, mich in den ausliegenden Presseprodukten über Neuigkeiten aus den europäischen Königshäusern zu informieren (William & Kate: Es wird ein Mädchen!!), habe ich mir die Zeit vertrieben, indem ich mein ganz persönliches Bienen Alphabet aufgeschrieben habe. Von A wie Abdomen bis Z wie Zander.

A

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Abdomen
So nennt der Biologe das Hinterteil der Biene. Ganz hinten am Hinterteil sitzt der Stachel. Aber nur bei den weiblichen Bienen, weil evolutionär gesehen der Stachel ein Teil der weiblichen Geschlechtsorgane ist. Deshalb hat die Königin auch einen. Die Drohnen hingegen haben keinen.

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B

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Beute
Nein, nicht des Wahnsinns fette… Als Beute bezeichnet der Imker die Wohnung der Bienen. Ich imkere in der Hohenheimer-Einfachbeute, einer Magazinbeute. So eine Magazinbeute besteht aus einem Gitterboden, mehreren Zargen mit den Rähmchen, einem Deckel und einem Blechdach…

Bestäubung
Das ist das mit den Bienen und den Blumen… Siehe Ökologie.

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C

admin

Chitin
Der Stoff aus dem die Bienen sind…
Naja, nicht ganz, aber ihr Exoskelett besteht größtenteils aus Chitin (und ein paar Proteinen…). Die Bienen haben die Knochen nämlich außen.

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D

admin

Der Drohn, die Drohne
Woher kommt eigentlich die grammatikalische Verwirrung bezüglich des sprachlichen Geschlechts der Drohnen? Mal heisst es die Drohne, mal der Drohn? Drohnen sind männliche Bienen, da wärs doch logisch, wenn es nur den Begriff „der Drohn“ gäbe.. Und warum heißt die Königin der Bienen auch noch Weisel? Und dann gibts noch den Begriff „der Bien“, den man heute gerne als Bezeichnung für den Superorganismus Bienenvolk benutzt.
Der Geschlechterwirrwarr hat seinen Ursprung schon vor längerer Zeit. Vor dem 18. Jahrhundert waren sich die damals üblicherweise männlichen Wissenschaftler nämlich ganz sicher, dass das größte Wesen im Bienenvolk, der Herrscher über alles natürlich nur ein Mann sein konnte („der Weisel“). Dann beobachteten die Wissenschaftler noch dicke, offensichtlich faule Wesen, die es sich einfach nur gut gehen liessen und anscheinend zu wenig nütze waren, das mussten die Frauen sein (jede „eine Drohne“) und zu guter letzt gabs dann noch das Heer der fleißigen und wachsamen Bienen, die für die Vorräte sorgten, die Verteidigung übernahmen, bei Kälte heizten, bei Hitze kühlten und überhaupt die Ordnung im Volk aufrecht erhielten. Das konnten nur die Männer sein („der Bien“). Erst gegen 1750 begann sich in der Wissenschaft der Gedanke zu regen, dass das alles auch ganz, ganz anders sein könnte… :-)

Dadant
Dadant oder nicht Dadant? Eine fast religiöse Frage unter Imkern. Genauso religiös wie „Buckfast oder Carnica“..

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E

admin

Eselei
Welcher Leser von Dr. Liebigs Imker-Kult-Buch „Einfach Imkern“ kennt ihn nicht, den oft wiederholten Satz „Jeder Räuberei geht eine Eselei des Imkers voraus“? Eselei ist für mich deshalb mein absolutes E-Favoritenwort.

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