April

Im April blühen mit Obstbäumen und Löwenzahn die ersten Massentrachten. Damit beginnt für Bienen und Imker eine aufregende und arbeitsreiche Zeit.
Die Bienen müssen jetzt sehr viel Brut aufziehen, um mit genügend „Manpower“ (natürlich eher „Fraupower“) Nektar und Pollen aus den unzähligen Blüten nach Hause zu bringen. Außerdem benötigt das Volk jetzt Drohnen, um die Begattung von nachgezogenen Königinnen sicher zu stellen. D.h. die Königin beginnt jetzt sehr viele Eier zu legen, die schlüpfenden Larven müssen alle versorgt werden. Bis zu 1500 Bienen können dann 3 Wochen später pro Tag schlüpfen.
Der Imker muss jetzt dafür sorgen, dass die Bienen immer ausreichend Platz für die zahlreiche Brut und die eingetragenen Vorräte haben. Außerdem beginnt sich mit den Bienen auch die Varroa Milbe zu vermehren, hier müssen Maßnahmen getroffen werden, damit die Vermehrung eingeschränkt wird. Und außerdem ist es ab jetzt wichtig, zu schauen, dass die Bienen nicht abschschwärmen wärmen möchten.
Wichtig ist auch weiterhin eine Überwachung der Futtervorräte. Auch im April herrscht oft tageleang kaltes Wetter, so dass die Bienen nicht fliegen können. Wenn sie schon viel Brut zu pflegen haben, können pro Woche bis zu 2 kg Futter verbraucht werden.